Stadt Oelsnitz Erzgebirge

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Automobil- und Robert-Schumann-Stadt Zwickau

Als Siedlung und Territorium erstmals 1118 urkund­lich erwähnt. Der Name ist sorbisch-wendischen Ur­sprungs und bezeichnet einen Marktflecken. Sorben gründeten ihr »Zwikkowe« in der fruchtbaren Talaue der Mulde. Hier kreuzten sich alte Handelswege, die »Salzstraße« von Halle ins Böhmische und das »Polni­sche Gleis« von Krakau nach Süddeutschland. Deutsche Kaufleute siedelten sich in der Nähe der Zwikkowe an, Stadtgründung vermutlich zwischen 1192 und 1212. Be­völkerungszunahme durch systematische Besiedlung des heutigen Südwestsachsen. Bildung von starken Handwerkerzünften, vor allem Tuchmacher und Schmiede. »Zwickisch Tuch« ging im 16. Jahrhundert in viele Städte, bis nach Krakau, Posen, Danzig, Linz, Wien usw. Schon früh Abbau von Eisenerz und Steinkohle. Handels- und Verlegerzentrum des erzgebirgischen Sil­berbergbaus (Nähe zu Schneeberg).

Im 19. Jahrhundert fand der entscheidende wirt­schaftliche Aufschwung Zwickaus statt: Von 1837 bis 1870 entstanden mehr als 30 Steinkohlenbergwerke, dazu kam eine umfangreiche Folgeindustrie, vor allem im Bereich der Verhüttung, der Gießerei und des Maschinenbaus. 1904 begann der Ingeineur August Horch in einer alten Spinnerei mit dem Automobilbau, später begründete er auch das Unternehmen „Audi“ (lat. horch). Nach dem 2. Weltkrieg Verstaatlichung der Un­ternehmen, zunächst unter den alten Firmennamen, 1958 Zusammenschluß zum VEB Sachsenring, dessen bekanntestes Erzeugnis der Kleinwagen »Trabant« mit Duroplastkarosserie wurde. Einstellung der Fertigung 1991, seit 1990 Aufbau einer Autoproduktion durch die Volkswagen AG im benachbarten Mosel. 1978 wurde der traditionelle Steinkohlenbergbau wegen zu hoher Förde­rungskosten aufgegeben.

Sehenswürdigkeiten:  - Schloß Osterstein, begrün­det nach 1212 als Stadtburg, Befestigungen wurden im Laufe der Jahrhunderte mehrfach verstärkt. 11517/18 herzogliche Residenz, nach 1770 Umbau zum Zuchthaus, 1843 wurde auch das „Niedere Magazin“ einer der größten noch erhaltenen Kornspeicher einer mittelalterlichen Stadt, in den Zuchthausbereich einbezogen. August Bebel war 1874/75 und 1887 Gefangener auf Schloß Osterstein.
 
 
Auf den Spuren des Steinkohlenbergbaus im Freistaat Sachsen

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Silberstraße ab sofort online erreichbar

Tourismus Ferienstraße wurde bis nach Böhmen erweitert

Ahomepage-silberstr001nnaberg-B. Die Sächsisch-­Böhmische Silberstraße wird nunmehr nicht nur mit dem neu erschienenem Katalog „Glück Auf im Erzgebirge 2012" bewor­ben, sondern kann ab sofort auch im Internet unter www.silberstrasse.de beschnuppert wer­den, teilt der Tourismusverband Erzgebirge (TVE) mit. Dieser In­ternetauftritt wurde vom Touris­musverband im Rahmen des Ziel 3-Projektes „Aufbau und Ver­marktung der Sächsisch-Böhmi­schen Silberstraße" ganz neu ge­schaffen, um besonders der wachsenden Bedeutung des In­ternets gerecht zu werden und so die Vermarktung der ersten sächsischen Ferienstraße auf dem neuesten Stand weiter vor­antreiben zu können.

Neueste Entwicklungen wie Print- und online-Medien zu integrieren, wurden ebenfalls beachtet. Da­mit findet der User im Internet ebenfalls die Einrichtungen, die am Bergbaukatalog „Glück Auf im Erzgebirge 2012" teilneh­men. Anders herum ist es auch möglich, den Katalog im Internet durchzublättern, auszudrucken oder beim TVE zu bestellen.

„Es wird in Zukunft immer wichti­ger, ein stringentes Marketing zu gewährleisten, in dem sich Print- ­und online-Maßnahmen nicht ausschließen, sondern im Ge­genteil ergänzen und verstär­ken", bringt es Veronika Hiebl, Geschäftsführerin des TVE, auf den Punkt. Wichtig ist vor allem auch die grenzübergreifende Vermarktung. Sie spielt insofern eine große Rolle, da die Säch­sisch-Böhmische Silberstraße ebenfalls innerhalb des Ziel 3­-Projektes nach Böhmen hin er­weitert wurde. So sind die tsche­chischen Städte Bozi Dar, Jachy­mov und Ostrov engagierte Part­ner der deutschen Seite, für die sich besonders die Gemeinde Bad Schlema sowie die Städte Oelsnitz i.E., Aue, Annaberg­Buchholz und Freiberg einset­zen. Es ist also nur konsequent zu Ende gedacht, wenn die Web­seiten auch in Tschechisch und Englisch nutzbar sind.  ru/pm

 

BLICK Seite 5 • 25. August 2012
Bild: Veronika Hiebl