
1 Bergbaumuseum Oelsnitz/E. 2 Rathaus Oelsnitz/E. 3 Glückauf-Aussichtsturm 4 Neudörfler Wald 5 Gaststätte »Promnitzer« 6 Gasthof »Zum Einsiedel« 7 Heimat- und Bergbaumuseum Reinsdorf 8 Röhrensteg 9 Perle - Zwickauer Picknick- und Erlebnispark 10 Schloss Osterstein Zwickau 11 Priesterhäuser Zwickau, Domhof
Erfahren Sie auf einer erlebnisreichen Radtour die Geschichte der Steinkohlenförderung in den ehemaligen Revieren zwischen Lugau, OelsnitzlE. und Zwickau. Ausgangspunkt ist das Bergbaumuseum Oelsnitz, das die technische und ökonomische Entwicklung des Steinkohlenbergbaus anschaulich darstellt. Neben der Abbautechnik im Schaubergwerk wird auch die größte noch funktionierende Dampfmaschine Sachsens gezeigt. Der Förderturm bietet einen wunderbaren Panoramablick.
Nach einem Museumsbesuch starten Sie über die Pfiockenstraße, Neuwieser Straße und Untere Hauptstraße zum Rathaus in Oelsnitz. Weiter geht es entlang des Friedhofes in Richtung »Glückauf-Aussichtsturm« zur Deutschlandschachthalde, dann über die Garnstraße bis zum Gasthaus »Promnitzer« an der S 255. Etwa 1 Kilometer nach dem Gasthaus biegen Sie rechts ab und fahren die Freitagstraße in südlicher Richtung weiter. Diese kreuzt zwei mal die Autobahn und verläuft dann parallel in Richtung Zwickau.
700 Meter nach dem Gasthof »Zum Einsiedel« zweigen Sie links auf den Härtensdorfer Weg nach Reinsdorf ab und folgen dort parallel zur Hauptstraße der »Wiesenaue« in Reinsdorf bis zum Sportplatz.
Dort angelangt, empfehlen wir einen Abstecher in das Heimat- und Bergbaumuseum Reinsdorf in der Pöhlauer Straße mit dem Förderturm des ehemaligen Morgensternschachts. Weiter geht es Richtung Westen nach Zwickau über die Reinsdorfer Straße bis zum Mulderadweg, der bequem in das Stadtzentrum führt. Für Familien lohnt sich in Zwickau ein Besuch der »Perle-dem Picknick- und Erlebnispark«. Der Eingang zur »Perle« befindet sich gleich neben dem Röhrensteg, den Resten der mittelalterlichen Wasserversorgung von Zwickau.
Auf dem Mulderadweg fahren Sie bis zum Schloss Osterstein und biegen dort Richtung Stadtzentrum zum Dom Sankt Marien ab. Im Stadtzentrum am Domhof sind die spätmittelalterliche Priesterhäuser mit dem Museum sehenswert. Sie zählen zu den ältesten erhaltenen Wohnhausbauten in Deutschland. Das Museum zeigt viel zur Stadtgeschichte und bietet auch eine Bergbauführung. Wer Lust hat, kann auch nach Oelsnitz zurückradeln. Ab dem Gasthaus »Promnitzer« bietet die Pflockenstraße bis zum Museum Oelsnitz eine Abkürzung.