Stadt Oelsnitz Erzgebirge

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Traditionspunkt 38 Glückauf-Turm

Von diesem Aussichtsturm hat man eine herrliche Rundumsicht. Der Turm wurde am 29. Oktober 2000 eingeweiht. Höhe der unteren Aussichtsebene: 492 Meter über NN; Turmhöhe: 36

Meter

Das architektonische Meisterwerk stammt vom Architekten, Grafiker, Träger des Architektenpreises und gebürtiger Oelsnitzer Bernd Sikora.

 

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Sternwanderung,  Ostern am 04. April 2010

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Volksbote Nr. 22/2000

Aussichtsanlage auf der Deutschlandschachthalde in Oelsnitz/Erzgebirge

Die Vorgeschichte

Durch den seit dem 19. Jh. in Oelsnitz Erzgebirge aktiven Steinkohlebergbau entstand die weithin sichtbare Halde der Deutschlandschächte.
Nachdem die auf einer natürlichen Anhöhe aufgeschüttete Halde nach dem Ende des Bergbaus im Jahr 1971 öffentlich zugängich gemacht wurde, erwies sie sich als Ort für eine hervorragende Fernsicht.
Der oberste Haldenpunkt lag bei 491 m üNN. Durch die Geländeerosion und den wilden Baumwuchs wurde die Möglichkeit, einen Standort für eine schöne Aussicht zu nutzen, immer geringer.
Die Idee für einen Aussichtsturm, der die Bäume überragt, entstand. Ein studentischer Wettbewerb im Jahr 1994 ergab vielfältige Ideen für einen Turm. Deutlich wurde dabei allerdings, dass ein geschlossener massiver Turm für eine im Inneren noch Wärme mnd Dämpfe entwickelnde Halde technisch ungeeignet und zu teuer war.
Die Idee für eine offene, einem Förderturm ähnliche Aussichtsanlage brachte 1997 der aus Oelsnitz Erzgebirge stammende Leipizger Architekt und Künstler Bernd Sikora ein. Am 26. Oktober 1998 fasste der Oelsnitzer Stadtrat den Beschluss, diese Idee zu  einem realisierbaren Projekt werden zu lassen. Die Planung wurde im 16. Februar 2000 genehmigt.

Planung und Errichtung der Aussichtsanlage

Die Einmessung der Fundamente erfolgte am 23. Juni 2000, die Montage des ersten Stahlementes wurde am 9. Oktober 2000 vorgenommen. Die erste öffentliche Präsentation der Ausichtsanlage erfolgte am 29. Oktober 2000 durch den Bürgerieister der Stadt Oelsnitz Erzgebirge,  Herrn Hans-Ludwig Richter und durch die beteiligten Planungsbüros und die Ausführungsetriebe.
Ein hochwertig verzinktes und auf drei Punkten gelagertes Stahlgerüst trägt und verbindet die zwei Treppenanlagen mit den neun Aussichtspodesten.
Es wurde in miteinander verschraubbaren Einzelteilen in den Ausihrungsbetrieben vorbereitet und auf der Halde mit Hilfe von drei Autokränen montiert. Das Gerüst ruht auf drei untereinander verbundenen Einzelfundamenten, die gegen Wärme, Nässe und  chemische Substanzen auf besondere Weise geschützt sind. Oberhalb der Basis kann das Gerüst nachjustiert werden, damit entuell auftretende unterschiedliche Setzungen ausgeglichen werden können.


Unterkante der Fundamente 484,29 m üNN
Oberkante des Geländes am Hauptfundament 486,99 m üNN
Basishöhe des Stahlgerüstes 487,29 m üNN
Höhe der unteren Aussichtsebene 491,67 m üNN
Höhe der obersten Aussichtsebene 512,47 m üNN
Höhe der obersten Ebene über dem Gelände 25,18 m
Höhe der Stahlspitze über dem Gelände 36,00 m
Gesamtmasse des Stahls (ohne Verzinkung) 81,7 t
Gesamtvolumen der Fundamente    62 cbm

Auftraggeber
Stadtverwaltung Stadt Oelsnitz/Erzgebirge

Beteiligte Firmen
Architektur: Architekturbüro Bernd Sikora, Leipzig - Oelsnitz/Erzgeb. (B. Sikora, M. Haselbach, S. Wagner) Tragwerksplanung: Erfurth + Partner, Beratende Ingenieure GmbH, Chemnitz (D. Mathes, M. Stengler, A. Neubert, J. Günnel, J. Schubert, M. v. Müller)
Prüfstatik: Dipl.-Ing. Armin Voigtmann, Kirchberg Genehmigende Behörde: Landratsamt Stollberg/Erzgeb. Fundamente: Philipp Holzmann AG, NL Zwickau Stahlkonstruktion: Stahlbau Weichlitz-Rosenberg GmbH, Weichlitz Stahlgitterbau: Meisser Gitterroste, OelsnitzNogtl. Erdarbeiten: Berg- und Tiefbau GmbH, Oelsnitz/Erzgeb

(Der Bau der Aussichtsanlage wurde durch Fördermittel der Gemeinschaftsaufgabe„ Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" Europäischer Fond für regionale Entwicklung" unterstützt. 29. Oktober 2000)
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Auf den Spuren des Steinkohlenbergbaus im Freistaat Sachsen

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