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Förderanlage

Der Kaiserin-Augusta-Schacht war zur Förderung aus 570 Meter Teufe mit zwei Förderanlagen ausgestattet. Im Turm über dem Schacht stand die elektrische Fördermaschine (*) der Anlage I . Technischen Daten:

Fördergeschwindigkeit max. 18 m/sek., Treibscheibendurchmesser 6 m, Drehzahl der Treibscheibe 57,3 U/min. Ein Gleichstrom-Nebenschlußmotor war mit der Treibscheibe gekoppelt mit einer Leistung von 640 Volt/1200 KW. die Maschine wurde 1923 von den Siemens-Schuckert-Werken und der Zwickauer Maschinenfabrik gebaut. Die Förderanlage II stand zu ebener Erde in einem eigensdafür errichteten Gebäude eine liegende Zwillings-Dampf-Fördermaschine (*) der Gutehoffnungshütte Sterkrade in Oberhausen mit einer Leistung von 1800 PS. Angetrieben wurde die Maschine mit Heißdampf 300° und 12 at.. Die Maschine stand von 1923 bis 1932 auf dem Vereinigtfeld-Schacht I und wurde 1933 umgesetzt.
Wesentlich zur Erhöhung der Schachtkapazität war eine im sächsischen Steinkohlenbergbau einmalige Anlage zur Beförderung von Langholz, Schienen, Rohren oder Rutschenblechen. Die Förderkörbe (Anlage II) hatten am Boden eine Hängebahnschiene angenietet, auf die ein Holzhängekasten aufgeschoben werden konnte. Es war ei 5 m hoher, an zwei Laufrädern hängender, allseitig geschlossener Kasten. Eine Schmalseite konnte durch eine Tür geöffnet werden. Der große Vorteil war, dass die Kästen  außerhalb des Schachtes be- und entladen werden konnten.




(*) Maschinen können im Museum besichtigt werden



 
 
Auf den Spuren des Steinkohlenbergbaus im Freistaat Sachsen

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