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Ober- und Niederwürschnitzer Steinkohlengesellschaft


Ohne Maschine war das Tiefbohren
früher sehr anstrengend und aufwendig

Bohr- und Schachtversuche

Auf Grund der Kohlefunde des Forstbeam­ten H. Wey im Jahre 1831 gründete sich 1833 die Ober- und Niederwürschnitzer Steinkohlengesellschaft. Sie nahm Boh­rungen in den Fluren von Ober- und Nie­derwürschnitz sowie Neuoelsnitz und Pfaf­fenhain vor. An der Spitze dieser Gesell­schaft standen namhafte Fachleute aus Freiberg und Zwickau.
Nachweisbar wur­den 1833 zwei Bohrlöcher niedergebracht - das eine in Neuoelsnitz mit 34 m Teufe und das andere in Niederwürschnitz mit 72 m Teufe. Dies waren die ersten tech­nisch richtig durchgeführten Untersu­chungen. Da keine Kohle erbohrt wurde und das Gründungskapital von 50.000 Talern verbraucht war, erfolgte 1835 die Auflösung dieser Gesellschaft. Ähnlich erging es drei weiteren Unternehmungen auf Oberwürschnitzer Flur. Zum Aufschluß der dort vermuteten Kohlelager teufte G.F. Arnold 1844 den Arnold-Schacht auf sei­nem eigenen Grundstück ab und erreichte eine Teufe von 25 m. 1845 wurden die Arbeiten eingestellt, ohne Kohle angetrof­fen zu haben.
Dem gleichen Schicksal verfiel der 1844 abgeteufte Jakob-Schacht. Dieser von J.F. Jakob ebenfalls auf eigenem Grundstück gesenkte Schacht erreichte eine Teufe von 14 m. Da aber die Aus sichten auf Kohle sehr gering waren, wurde 1845 die aus 8 Mann bestehende Belegschaft wieder entlasse n. Am weitesten im Süden der Oberwürsch­nitzer Flur legte ein gewisser Viehweg Mitte 1844 zwei Versuchsschächte an, den Vieh­weger-Schacht I mit 11 m Teufe und den Viehweger-Schacht II mit 36 m Teufe.
Bei­de Schächte blieben im Rotliegenden sitzen und wurden 1845 bzw. 1846 wieder verlassen. Die letzten Vers uc he zur Auf­schließung der vermuteten Oberwürschnit­zer Kohlefelder erfolgten 1853 im Wallrath­- oder Tiedemann-Schacht und im Tümmler­-Schacht. Beide Schächte erreichten zwar das flözleere Karbon, standen aber nach 85 m bzw. 66 m im Phylitt des Grundgebirges und wurden 1854 wieder eingestellt.

(Textauszug/Bilder aus "Das Lugau-Oelsnitzer Steinkohlenrevier")

Eine Tiefbohreinrichtung nach 1945
 
 
Auf den Spuren des Steinkohlenbergbaus im Freistaat Sachsen

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