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Bergbauentwicklung Niederwürschnitz


Mit Recht wurde einst Niederwürschnitz als Berg­arbeitergemeinde bezeichnet. Nahm doch hier, an der Flurgrenze zu Neuoelsnitz, der hiesige Kohlen­bergbau seinen Anfang.
Es war im Frühjahr 1844, als sich in der „Roscher­schenke", dem alten Gasthof, der sich später „Zum braven Bergmann" nannte, einige Begüterte tra­fen und über die neuen Kohlenfunde in der Nähe des Teichhauses diskutierten. In der Erwartung, daß auch unter ihren Wiesen und Äckern Kohlen­lager liegen, schlossen am 11.4.1844 der Besitzer der Scherfmühle Justinus Samuel Uhlig und der Gartenbesitzer Christian Gottlieb Herold mit Carl Gottlob Wolf, der am 7. Januar die erste abbau­fähige Steinkohle zu Tage förderte, einen Vertrag zur Überlassung von Feldern, Wiesen und Äckern zur Anlage von Bergwerken ab. Vier Tage später folgte die Gutsbesitzerswitwe Bach mit einem wei­teren Vertrag, worin sie einerAnzahl Personen reich­lich acht Hektar Land zum Zweck derAnlage von Bergwerken überließ.

1845 wurde der Lugau-Niederwürschnitzer Stein­kohlenbauverein gegründet, der bis 1896 bestand. Von den 13 Schächten des ersten größeren gesell­schaftlichen Unternehmens waren neun übernom­men und vier neu angelegt worden. Eine kurze Lebensdauer hatte der Niederwürsch­nitzer Steinkohlenverein, der von 1852 bis 1876 bestand.
Dem Kohlenabbau auf Niederwürschnitzer Flu­ren war aber keine hohe Lebensdauer beschieden. Die am südwestlichen Rand des Kohlenbeckens nach oben ausstreifenden Kohlenfelder waren schnell erschöpft. Als Dritter verfügte der Nieder­würschnitz-Kirchberger Steinkohleaktienverein mit 560 ha zwar über das größte Grubenfeld, doch wurden meist flözleere Schichten erteuft.

In drei Jahrzehnten bergmännischer Tätigkeit auf Niederwürschnitzer Fluren waren insgesamt 45 Schächte geteuft worden, wovon 17 nicht auf Kohle stießen. Die drei Steinkohlenvereine hatten we­gen Erschöpfung ihrer Kohlenfelder zwischen 1876 und 1896 ihren Abbau eingestellt, sie gingen in den Steinkohlenbauverein Gottes Segen ein.

In drei Jahrzehnten bergmännischer Tätigkeit auf Niederwürschnitzer Fluren waren insgesamt 45 Schächte geteuft worden, wovon 17 nicht auf Kohle stießen. Die drei Steinkohlenvereine hatten we­gen Erschöpfung ihrer Kohlenfelder zwischen 1876 und 1896 ihren Abbau eingestellt, sie gingen in den Steinkohlenbauverein Gottes Segen ein.

Nur noch drei Halden zeugen vom einstigen Kohlen­bergbau, die

vom Johannesschacht, Otto-Schacht
vom D-Schacht
vom Sewaldschacht ( als Friedrich-Schacht bis 1911 in Betrieb)
Albertschacht

Erste Bergarbeitersiedlung Stollberg

(Textauszüge/Bild aus Broschüre "Niederwürschnitz - Von den Anfängen bis zur Gegenwart)
 
 
Auf den Spuren des Steinkohlenbergbaus im Freistaat Sachsen

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