Stadt Oelsnitz Erzgebirge

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Berg- und Universitätsstadt Freiberg

Freiberg ist eine alte Bergstadt mit vielen bedeutsa­men historischen und kunsthistorischen Sehenswürdig­keiten, industrielles Zentrum und Stadt mit verschiede­nen Bildungseinrichtungen. Zwischen 1156 und 1162 entstand die Bauernsied­lung Christiansdorf am östlichen Ufer des Münzbaches im Zusammenhang der Besiedlung des südlichen Teils der Mark Meißen durch Markgraf Otto von Meißen. Dorf­mittelpunkt war die alte Jakobikirche. Silberfunde brachten den Zuzug niedersächsischer Bergleute, da­durch Vergrößerung der Siedlung, genannt »Sächs­stadt«, Errichtung von befestigten Höfen und einer markgräflichen Schutzburg (später Schloß Freuden­stein). Als Handwerkerniederlassung entstand das Niko­laiviertel um 1180 und wenig später die Kaufmannssied­lung um den Alten Markt (später Untermarkt). Zwischen 1210 und 1215 planmäßige Anlage der Oberstadt mit Obermarkt, Petrikirche und Rathaus. Regelmäßige, git­terförmige Straßeneinteilung. Stadtmauer mit fünf Stadttoren. Um 1186 Verleihung des Stadtrechtes. Grün­dung dreier Klöster: 1233 Franziskanerkloster, vor 1243 Dominikanerkloster, vor 1248 Maria-Magdalenen-Klo­ster.Das mittelalterliche Freiberg  war  eine der größten Städte im meiß­nisch-sächsischen Raum. Dominanz des Silberbergbaus, dadurch auch Gründung von Handwerker-Innungen, Fernhandel bis nach Frankreich, Flandern und Italien. Um 1500 Beginn der montanwissenschaftlichen For­schung durch den Freiberger Bürgermeister, Arzt, Ma­thematiker und Bergbauforscher Ulrich Rülein von Calw (1465 oder 1469-1523). Er veröffentlichte das erste deutschsprachige Buch über den Bergbau.
Bergarchiv Freiberg
Geht man von der Anzahl existierender Industriedenkmäler auf dem Gebiet des Bergbaues aus, so ist die Erinnerungskultur zum Erzbergbau in Sachsen weitaus ausgeprägter als die des Steinkohlenbergbaues: Einer bun­ten Vielzahl von Schaubergwerken einschließlich Hütten und Hämmer stehen das Bergbaumuseum in Oelsnitz/Erzgebirge, das Haus der Heimat in Freital und das kleine Bergbaumuseum in Reinsdorf bei Zwickau als Erinnerungsstätten der über 6oo Jahre währenden Steinkohlengewinnung und -verarbeitung gegenüber. Zu diesem Kreis ist auch das Sächsische Staatsarchiv-Bergarchiv Freiberg zu zählen, das neben der Fotoüberliefe­rung die ebenso wertvollen Akten und Risse zum sächsischen Steinkohlen­bergbau verwahrt.

Das Bergarchiv Freiberg ist eine Abteilung des Sächsischen Staatsarchivs. Es ist zuständig für die Archivierung von Unterlagen der Behörden des Berg- und Hüttenwesens und ihrer Rechts- und Funktionsvorgänger sowie der Montanunternehmen bis 1990 auf dem Gebiet des Freistaates Sachsen.
Der Bestand umfasst ca. 4.500 laufende Meter Akten und Amtsbücher, ca. 65.000 Karten und Pläne sowie zahlreiche andere Archivalien, z.B. Plakate, Fotos, Filme und Tonträger. Die Überlieferung reicht vom ältesten Dokument aus dem Jahre 1477 bis in die jüngste Gegenwart.
Das Bergarchiv Freiberg verwahrt archivwürdige Unterlagen
- der sächsischen Berg- und Hüttenverwaltung
- sächsischer Montanunternehmen
- von Vereinen sowie Nachlässe und Sammlungsgut und eine etwa 19.000 Bände umfassende Bibliothek.
Das Bergarchiv Freiberg ist im Schloss Freudenstein direkt an der Freiberger Altstadt untergebracht. 


 
 
Auf den Spuren des Steinkohlenbergbaus im Freistaat Sachsen

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Silberstraße ab sofort online erreichbar

Tourismus Ferienstraße wurde bis nach Böhmen erweitert

Ahomepage-silberstr001nnaberg-B. Die Sächsisch-­Böhmische Silberstraße wird nunmehr nicht nur mit dem neu erschienenem Katalog „Glück Auf im Erzgebirge 2012" bewor­ben, sondern kann ab sofort auch im Internet unter www.silberstrasse.de beschnuppert wer­den, teilt der Tourismusverband Erzgebirge (TVE) mit. Dieser In­ternetauftritt wurde vom Touris­musverband im Rahmen des Ziel 3-Projektes „Aufbau und Ver­marktung der Sächsisch-Böhmi­schen Silberstraße" ganz neu ge­schaffen, um besonders der wachsenden Bedeutung des In­ternets gerecht zu werden und so die Vermarktung der ersten sächsischen Ferienstraße auf dem neuesten Stand weiter vor­antreiben zu können.

Neueste Entwicklungen wie Print- und online-Medien zu integrieren, wurden ebenfalls beachtet. Da­mit findet der User im Internet ebenfalls die Einrichtungen, die am Bergbaukatalog „Glück Auf im Erzgebirge 2012" teilneh­men. Anders herum ist es auch möglich, den Katalog im Internet durchzublättern, auszudrucken oder beim TVE zu bestellen.

„Es wird in Zukunft immer wichti­ger, ein stringentes Marketing zu gewährleisten, in dem sich Print- ­und online-Maßnahmen nicht ausschließen, sondern im Ge­genteil ergänzen und verstär­ken", bringt es Veronika Hiebl, Geschäftsführerin des TVE, auf den Punkt. Wichtig ist vor allem auch die grenzübergreifende Vermarktung. Sie spielt insofern eine große Rolle, da die Säch­sisch-Böhmische Silberstraße ebenfalls innerhalb des Ziel 3­-Projektes nach Böhmen hin er­weitert wurde. So sind die tsche­chischen Städte Bozi Dar, Jachy­mov und Ostrov engagierte Part­ner der deutschen Seite, für die sich besonders die Gemeinde Bad Schlema sowie die Städte Oelsnitz i.E., Aue, Annaberg­Buchholz und Freiberg einset­zen. Es ist also nur konsequent zu Ende gedacht, wenn die Web­seiten auch in Tschechisch und Englisch nutzbar sind.  ru/pm

 

BLICK Seite 5 • 25. August 2012
Bild: Veronika Hiebl