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Verlagerung Lehrschwimmbecken

Kleine Halle wird bald "eingekesselt" sein

Die benachbar­te Firma Feinschneid-und Stanz­technik GmbH (FSG) will erweitern und eine Fertigungshalle bauen.

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Der Fertigungshallenneubau wird zur Folge haben, dass die klei­ne Schwimmhalle bald „eingekes­selt" ist - an drei Seiten von der FSG, an der vierten von der Halde. Sollte die FSG sich irgendwann weiter ver­größern wollen, bleibt ihr dank die­ser Halde nur eine Fläche: die der Schwimmhalle mit einer Be­ckengröße von 12,5 mal sechs Me­tern.  Die Halle dient durchaus nicht nur Unterrichtszwecken . Neben Schülern aus Oelsnitz, Lugau, Stollberg und Niederwürsch­nitz gehören zwei Physiotherapien, Rettungsschwimmer und der zur­zeit 152 Mitglieder zählende Sport­verein Oelsnitzer Knappen zu den Nutzern. Vereinsmitglied Peter Ge­bauer: „Die Halle ist voll belegt." Man wolle eine Babyschwimmgrup­pe aufbauen, aber habe zu tun, da­für einen Platz im Hallenbelegungs­plan zu finden. Für Gebauer ein un­missverständliches Zeichen dafür, dass die Schwimmhalle dringend gebraucht wird. Sie sei ein Bestand­teil von Oelsnitz, auf den man nicht verzichten dürfe.

Foto oben: Die im Auftrag der Stadt von der Wohnungsbaugesellschaft (WBG) betriebene Schwimmhalle grenzt schon heute an zwei Seiten an Gebäude der FSG. Links wird demnächst eine weitere Fertigungshalle entstehen. -FOTO: A. TANNERT


Ab 2011 soll im Heizwerk geschwommen werden

Oelsnitzer Stadträte beschließen Verlagerung des Lehrschwimmbeckens - Förderung in Aussicht gestellt

Oelsnitz. Die Verlagerung des Lehr­schwimmbeckens von der Friedens­schachtstraße/Badstraße in das ehe­malige Heizwerk auf dem Karl-Lieb­knecht-Schachtgebiet in Neuoels­nitz ist beschlossene Sache. Die neue Anlage soll 2011/12 in Betrieb genommen werden.

„Wir bauen kein Schwimmbad, sondern ein Lehrschwimmbecken, das den sächsischen Schulbauricht­linien entsprechen wird", begründe­te Bürgermeister Hans-Ludwig Rich­ter (parteilos) den Investitionsbe­schluss vor den Stadträten. Nutznie­ßer der neuen Anlage, die ins Schul­netzsystem eingebunden sein wird, sollen wie bisher Vereine und phy­siotherapeutische Anbieter sein. Der Ganztagsschulbetrieb soll nicht nur für Oelsnitzer Einrichtungen Unterstützung finden.

Beim neuen Standort handelt es sich um die Nachnutzung denkmal­geschützter Gebäude, die seit lan­gem leer stehen. Mit der Revitalisie­rung und dem Einbau des Schwimmbeckens werde ein erfah­renes Ingenieurbüro beauftragt. Nach Informationen Richters hat Sachsens Innenminister Albrecht Buttolo der Stadt für das Vorhaben entsprechende Förderung in Aus­sicht gestellt. Neben den Planungs­arbeiten komme auf die Stadtväter noch die Klärung finanzieller Fra­gen zu.

Die mit Beginn des Schuljahres ab 1o. August wieder rege genutzte An­lage an der Badstraße war vor mehr als 15 Jahren mit Fördergeldern um­fassend saniert worden. Mit der ge­planten Verlagerung ist die Stadt ge­setzlich verpflichtet, die damals aus­gereichten Fördermittelanteile zu­rückzuzahlen. Dies solle laut Richter über den Verkauf der Immobilie an die Feinschneide- und Stanztechnik GmbH (FSG) geschehen. Das benach­barte Unternehmen, ein auf Getrie­be- und Feinschneidteile spezialisierter Automobilzulieferer, hat wirt­schaftliches Interesse an diesem Ge­werbestandort.Es baut derzeit eine neue Produktionshalle und wolle sich für die Zukunft, so hatte es Hans Schlickum, Vorstandsvorsitzender der FSG Automotive, jüngst versi­chert, Investitionsräume sichern.

Für die Anfang der 196oer-Jahre errichtete Lehrschwimmanlage am Albert-Jacob-Schacht sehen Stadt­planer keine Entwicklungsmöglich­keiten. Mittelfristig stünde laut Bei­geordnetem Jens Barnickel „eine Er­neuerung der wassertechnischen Anlagen, die bereits über der Regel­nutzungszeit liegt, ins Haus." Zu­dem seien unterirdische Schäden an den Grundmauern festgestellt wor­den. Notwendige Instandhaltungs­maßnahmen seien nunmehr darauf gerichtet, den Lehrschwimmbetrieb bis zur Inbetriebnahme der neuen Anlage zu sichern.

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Das ehemalige Heizwerk auf dem Oelsnitzer Karl-Liebknecht-Schachtgelände. Hier soll das neue Lehrschwimmbe­cken entstehen.                        -FOTO: ANDREAS TANNERT

(Freie Presse 31. Juli 2009)

 
 
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