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Steinkohlenwald

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Karbonzeitalter hält im Bergbaumuseum Einzug

Mit dem Einbau der Bäume, hier eine Nachbildung eines Schuppenbaums (Lepidodentron), haben die Arbeiten im Rundbau des Oelsnitzer Bergbaumuseums zur Darstellung des Karbon-Zeitalters begonnen. Insgesamt 22 je­weils sechs Meter hohe Baumriesen werden die Vegetation vor 350 Millionen Jahren darstellen. Bild oben: Flori­an Geiger (vorn) und Günther Politor von der Firma Werk 7 aus Unterschweinbach/Bayern beim Einkürzen eines Baumes.                               -FOTOS: ANDREAS TANNERT


Kulissenbauer „pflanzen" 300 Millionen Jahre alten Wald

Im Bergbaumuseum hält die Urzeit ihren Einzug

Oelsnitz (AL). Hämmern, Boh­ren und Gerüste aufstellen be­stimmen gegenwärtig das Ge­schehen im Rundbau des Oels­nitzer Bergbaumuseums. Da­runter Kulissenbauer Olaf Bar­thel, der riesige Bildtapeten an den Wänden befestigt und Gün­ther Politor, der Baumstümpfe und urzeitliche Pflanzen davor platziert. Die schmalen Gänge aber dafür bis zu sechs Meter ho­hen Räume hinterlassen eine beeindruckende Kulisse. Muse­umsmitarbeiter Heiko Viewe­ger: „Wenn einmal alles fertig sein wird, werden die Besucher über die Brücke in den Rundbau des Museums geführt, genau der Weg, den früher einmal die Kumpel gegangen sind." Da­nach können die weiteren Mu­seumsräume bis hin zum Gene­ratorraum, Galerie und hinauf auf den Turm bequem erreicht werden. Museumsleiter Jan Fär­ber informierte: „Am Dienstag wurden riesige modellierte Bäu­me angeliefert und mittels Kran in den dreidimensionalen Stein­kohlenwald 'eingepflanzt'. Der Stammdurchmesser beträgt bis zu einem Meter. So nimmt der Urwald, der einmal die Voraus­setzung für das Zwickau-Oels­nitzer Steinkohlenrevier die Vo­raussetzung für den späteren Abbau der Kohle bildete, immer mehr Gestalt an." Ein Zeitalter, das immerhin rund 300 Millio­nen Jahre bis ins Karbon zurück­reicht. Die Pflanzenmodelle wurden von einer Spezialfirma aus Bayern in Absprache mit Geologen und Botanikern kon­zipiert. Die gesamte Ausstel­lungsfläche wird einmal ca. ioo Quadratmeter umfassen. „Nur einen genauen Zeitpunkt für die Einweihung, können wir noch nicht nennen", so Färber. Aber bis zum Tag der Sachsen soll die neue Attraktion selbstverständ­lich stehen.

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Günther Politor als Waldarbeiter. Im Bergbaumuseum Oelsnitz entsteht im Rundbauen das Modell eines 30o Millionen Jahre alter Steinkohlenwaldes.                       Foto: Leischel

(Blick 17.02.2010)



 
 
Auf den Spuren des Steinkohlenbergbaus im Freistaat Sachsen

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