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Freunde und Förderer des Bergbaumuseums

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Förderverein der Bergbautradition verpflichtet

Die Geschichte unserer Region wurde durch 127 Jahre Steinkohlen-förderung geprägt, was die wirtschaftliche Entwicklung Sachsens entscheidend beeinflusst hat. Seit Karl Gottlob Wolf am 7. Januar 1844 die erste Steinkohle an der Ortsgrenze Neuoelsnitz/Niederwürschnitz förderte, wurden bis zum 31. März 1971 mit dem letzten Hunt 142 Millionen Tonnen Steinkohle aus dem rund 30 km2 umfassenden Lugau-Oelsnitzer Steinkohlenrevier abgebaut und der Wirtschaft zur Verfügung gestellt. Unsere Bergbauveteranen werden sich noch an viele Begebenheiten und Sachzeugnisse aus dieser Zeit erinnern. Um diese Erfahrungen der Nachwelt zu erhalten, die Bergbaugeschichte und ihre Traditionen aufzuarbeiten, haben ehemalige Bergarbeiter sowie bergbauinteressierte Männer und Frauen aus der Umgebung am 20. November 1990 den „Verein der Freunde und Förderer des Bergbaumuseums Oelsnitz/Erzgebirge e.V." gegründet. Der Verein zählt heute 86 ordentliche und 15 fördernde Mitglieder. Davon nehmen 35 Mitglieder in historischer Bergmannstracht, dem Habit, an bergmännischen Veranstaltungen bundesweit teil. Mit den Bergaufzügen in den jeweiligen Bundesländern repräsentieren sie unsere Region und leisten damit ihren Beitrag zur Werbung für das Bergbaumuseum mitseiner Umgebung als touristisch interessante Reiseziele. Schon von weitem erkennen die Besucher von Bergparaden an unserer Fahne welchen Bergbauzweig und welches ehemalige Bergbaurevier wir vertreten.Neben der bundesweit wirksamen Öffentlichkeitsarbeit sind in der bisherigen Vereinsgeschichte weitere Aktivitäten in der Traditionsarbeit zu verzeichnen. So hat eine Arbeitgruppe in mehrjähriger Arbeit mit einem Bergbaulehrpfad zusätzlich zum Bergbaumuseum ein bleibendes Denkmal über die Geschichte unseres Steinkohlenreviers ge-schaffen. In einer vom Verein als Wanderbegleiter erarbeiteten Broschüre werden auf 50 Seiten die 43 Traditionspunkte dieses Lehrpfades kurz beschrieben. Weitere Publikationen wurden herausgegeben. Dazu gehören das Buch „Das Lugau-Oelsnitzer Steinkohlenrevier" und das Video „Die Arbeit der Kumpel im Steinkohlenbergbau", wofür über 300 historische Filmausschnitte gesichtet und aufgearbeitet wurden (auch als DVD). Diese Dokumentationen sind an der Kasse des Bergbaumuseums erhältlich.Dass der Verein bundesweit gut bekannt geworden ist, zeigt sich auch darin, dass zu vielen bergmännischen Anlässen Einladungen eingehen, wie auch in diesem Jahr zum 11. Deutschen Bergmannstag in Sulzbach-Rosenberg, zum 3. Sächsischen Bergmanns-, Hütten- und Knappentag in Johanngeorgenstadt, zur BUGA in Ronneburg, zur Bergparade in Neuhof, zum Bergaufzug in Dresden, um nur einige Beispiele zu nennen. Einmal im Quartal findet ein Bergmanns-Stammtisch statt, zu dem nicht nur Vereinsmitglieder, sondern alle an der Bergbaugeschichte interessierten Bürger eingeladen sind und der bisher eine sehr gute Resonanz gefunden hat. In zwanglosen Gesprächen werden frühere gemeinsame Erlebnisse und bergbaurele-vante Ereignisse aus der Geschichte erörtert, seit einiger Zeit mit Verwendung von kurzen Videofilmen über den Bergbau. Der Förderverein des Bergbaumuseums möchte im Rahmen seiner Traditionsarbeit künftig mit regelmäßigen Veröffentlichungen im „Oelsnitzer Volksbote" unsere Bürger über die Bergbaugeschichte und die Arbeit des Vereins informieren.

Glück auf - Grimmer, Förderverein Bergbaumuseum
 
 
Auf den Spuren des Steinkohlenbergbaus im Freistaat Sachsen

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